Sonntag, 9. Juli 2017

9. Woche 80 km Di 04.07.17 - Fr 07.07.17 Šibenik - Split - Dubrovnik

Di 04.07.17 31 km Šibenik - Primošten/Gästehaus Villa Primo (Ø 16,2 km/h)



Wir sind mal wieder am Radeln. Nach den vielen Camping- und Ausflugstagen fällt es wie so oft schwer in Schwung zu kommen. 


Schöne Küstenstraße, noch nicht soviel Verkehr. Kein Seitenstreifen. Aber die Autofahrer nehmen Rücksicht, die Lastwagen-Fahrer hupen vorher, nur die Busse fahren manchmal (oft wegen Gegenverkehr) recht knapp vorbei und machen kräftigen Zugwind.





Primosten gefällt uns sehr gut, nicht so überlaufen und gute regionale Küche. Wolfgang geht endlich zum Friseur. Am Hafen kann man super gemütlich sitzen, so dass wir uns gleich einen Tisch für abends reservieren. 


Unsere Unterkunft, Vila Primo buchen wir spontan vom Hafen aus über Booking.com DZ für 38€. 



Daniel, ein in München geborener Kroate, führt dieses schöne und preiswerte Gästehaus mit Meerblick und gibt gute Tipps für die Weiterfahrt. Zum Abschied bekommen wir dieses Abschiedsgeschenk. 


Stadtbummel ...








... bis in den Abend hinein


... und mit Pulpo-Restaurant-Essen:


Die Altstadt von Primošten ist noch keine Museumsstadt geworden. 


Viele Einheimische wohnen dort oberhalb der unvermeidlichen Boutique-und Andenken-Gassen und haben sich vom Massentourismus (noch) nicht vertreiben lassen. Historische Fotos:




Wir wären gerne noch geblieben, aber Gaby zieht es allmählich zur Rückfahrt über Italien. Also weiter in Richtung Dubrovnik.

Mi 05.07.17 43 km Primošten - Trogir - Fähre nach Split - Camping Stobreč 8 km hinter Split (16,46 km/h, Max 44,81 km/h, Temp. um 9:00 Uhr bereits 29 Grad im Schatten)



Sind diesesmal früh auf der Piste, denn es wird wieder heiß. Heute bis 36°C. Die Küstenstraße geht munter rauf und runter. Der Verkehr ist erträglich. Immer wieder schöne Ausblicke auf's Meer. 



Um 9:00 morgens ...


... und um 10 Uhr fängt die Sonne an zu brennen.


Kaffee-Pause an einer der vielen hübschen Marinas und dann die "Museumsstadt" Trogir:


Vor und in Trogir lange Autoschlangen. Die einzige Brücke scheint ein Nadelöhr zu sein. Typisches Eingangstor in die Altstadt:



Aber zu voll, um mit dem Rad durchzuschieben. Wir beschließen, mit der Fähre nach Split zu fahren. 

Also, heißt es mal wieder warten und hoffen, dass es klappt.



Tickets gibt es nur am Boot und Räder werden zum Glück mitgenommen.


Gegen 18:00 kommen wir in Split an und kämpfen uns tapfer durch den Verkehr. 



Der  Campingplatz Stobreč 8 km hinter der City ist für Mobilisten schon ausgebucht, aber für uns Radler noch eine kleine schattige Lücke frei. Strom müssen wir uns schnorren. 




Lernen den Motor-Biker Willi kennen, unser Nachbar mit diesem eigenwillige Zelt:



Er ist mit seiner BMW unterwegs und oh Wunder, er kennt Schotten. Kommt schon viele 30 (!) Jahre zum Schotten Ring-Grand Prix jeden August in unsere neue Heimat.


Wird mal wieder ein langer Abend, denn der Langstrecken-Radler Uwe aus Hamburg gesellt sich zu uns. 


Do 06.07.17 Ruhetag Camping Stobrec und Busfahrt in die Stadt, um die Tickets für die Fähren nach Split und Bari zu kaufen.



Fr 07.07.17 6 km Split - Dubrovnik/Youth Hostel (5 Std. mit Katamaran-Schnellboot)



Zwischenstopp Korčula, anscheinend auch ein lohnenswertes Ziel. Massenandrang zur Fähre:


Die Katamarane sind sehr schnell unterwegs. Von der 230 km-Strecke Split-Dubrovnik über Straße haben uns alle abgeraten. Es ist inzwischen Hochsaison mit sehr viel Verkehr und Reisebussen, die auf den engen Küstenstraße den Radfahrern nur schlecht ausweichen können. So ist die 5-Std.-Fahrt über Meer für 55€/Pers und Fahrrad die beste Lösung.



Das Youth Hostel in Dubrovnik hat zwar ein Schild Bed&Bike, ist aber nicht sehr fahrradfreundlich. 50 Stufen hoch ...


... Dubrovnik scheint nur aus Treppen zu bestehen ... und den angekündigten Abstellraum für Räder gibt es nicht. Ein junger Marokkaner hilft uns Gepäck und Räder einzeln hochzuschleppen.